Archive for Oktober, 2007

Ängste…

geschrieben in Miedos am 29 Oktober 2007 - 8:14 Uhr

Ich brauche bei meinen Ängsten immer sehr
lange…
bis ich etwas darüber schreiben kann…
Angst vor dem Tod ist bei mir ganz
schlimm…
Ich war schon 15min klinisch tot…
und es war nichts Schlimmes…
denke ich…
Daran ich kann mich nicht erinnern…
Ich weiß nur…
das ich den Arzt gehasst habe…
als ich wach wurde…
Ich würde momentan so gerne ewig…
und doch wieder gar nicht leben…
Ich weiß nicht was los ist…

Bitte nicht erschrecken…

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Rettung für Olbia…

geschrieben in Lo animal am 26 Oktober 2007 - 1:25 Uhr

Das Rufigio soll dem Ausbau

des Fluhafens für den

G8 Gipfel

weichen!!!

Gestern erreichte uns die schreckliche Nachricht aus Olbia, die die Helfer vor Ort und auch uns völlig unvorbereitet traf. In einem Fernseh-Interview ließ der Bürgermeister von Olbia verlauten, dass das Rifugio aufgrund der anstehenden Flughafenerweiterung für den G8 Gipfel 2009 geschlossen werden soll!!
Schon lange war das Tierheim, direkt an das Flughafengelände angrenzend, ein Dorn im Auge der Politiker und Stadtplaner. Aber mit einer solchen Entscheidung und einer solchen Härte, den Hunden und auch Menschen gegenüber, hatte niemand gerechnet.
Der Jahrelange Aufbau des Rifugio und die endlosen Entbehrungen der Helfer sollen nun umsonst gewesen sein!?
Das Horrorszenario geht aber noch einen Schritt weiter. Im Interview hieß es weiter, dass die Hunde auf andere Tierheime aufgeteilt werden sollen – so die Ausführungen des Bürgermeisters. Ein neues Gelände zur Umsiedelung und zum Wiederaufbau wurde nicht erwähnt.
Die Helfer vor Ort und auch wir sind am Rande der Verzweiflung. Manche anderen Tierheime sind so schlecht, dass wir lieber sterben würden, als unsere Hunde diesem Schicksal schutzlos auszuliefern. Es ist für uns alle unvorstellbar und nicht real.
Hinzu kommt nun ein ganz anderes Problem… Im Rifugio wurden extrem viele Notfälle aufgenommen. Aus diesem Grunde hatten wir vor zwei Wochen einen dringenden Spendenaufruf gestartet mit der Bitte um Unterstützung bei der Anschaffung neuer Quarantäne Boxen. Der Krankenraum war überbelegt und die Neuankömmlinge mussten in kleinsten Boxen untergebracht werden. Das Geld kam schnell zusammen und die Hilfsbereitschaft aller war grandios. Die neuen Boxen wurden bestellt und werden Mitte November endlich ausgeliefert.
Aber nun kommen auch die ersten Tierarzt-Rechnungen für zahllose Behandlungen und notwendige Operationen der Hunde. Das Geld fehlt nun an allen Ecken und Enden. Und das schlimmste daran ist – das Futter geht aus!

Wenn die Helfer vor Ort nun in eine Situation geraten, in denen die Hunde nicht mehr ordentlich gefüttert werden können, dann verlieren sie jegliche Lobby vor Ort und werden gnadenlos untergehen. In diesem Fall besteht keinerlei Chance an den Hunden festzuhalten und vielleicht mit unseren Schützlingen gemeinsam auf ein neues Gelände umzuziehen.

Wir müssen also leider noch mal alle dringend um Hilfe und um weitere Spenden bitten. Die Anschaffung der Quarantäne-Boxen war leider nur die erste Hürde – was wir vor zwei Wochen noch nicht geahnt haben. Wir bemühen uns zeitgleich um Futterspenden der Hersteller. Aber die Zeit drängt und selbst wenn wir eine größere Spende bekommen, so müssen die Speditionskosten nach Sardinien aufgebracht werden.
Wir sind am Wochenende vor Ort in Olbia und werden hier versuchen weitere Einzelheiten zu erfahren. Die Mitarbeiter des Rifugio haben einen Termin beim Bürgermeister in Aussicht und werden hier ebenfalls alles versuchen, dass Blatt vielleicht im letzten Moment noch mal im Sinne der Hunde zu wenden. Aber die Chancen stehen nicht gut. Vor allem dann nicht, wenn sich die Situation nun auch finanziell noch aussichtslos gestaltet.

Bitte helfen Sie!! Ihre Spende mit dem Vermerk „Futter für Olbia“ geht 1:1 weiter und auch alle anderen Mittel unseres Vereins werden wir den Hunden in Olbia zur Verfügung stellen. Es ist heute so dringend wie noch nie! Das Schicksal von über 700 Hunden hängt nun von unserem Einsatz ab.

Am Sonntag werden wir mit aktuellen Informationen aus Olbia zurückkommen und dann auch von Deutschland aus alle Maßnahmen angehen, die unseren Hunden noch helfen können. Bis dahin müssen wir aber erst einmal ausreichend Hintergrundinformationen haben, damit wir nicht in die falsche Richtung laufen und am Ende noch Schaden anrichten. Wir müssen ein neues Tierheim aufbauen – in einer Größe, die über 700 Hunden Platz bietet. Das hört sich schwierig an aber es ist zu schaffen. Wichtig ist aber, dass wir unsere Hunde auch mitnehmen können und ihnen weiterhin Schutz und Versorgung anbieten können.
Wir müssen nun das Unmögliche möglich machen, denn wir haben es unseren Hunden versprochen!

Weitere Informationen erhalten Sie ab Sonntag fortlaufend auf unserer Homepage unter www.niemandshunde.de

Herzliche Grüße
Claudia Hannig

Spendenkonto:

Kreissparkasse Köln

Konto 0162 272 815

Bankleitzahl 370 502 99

für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: DE25 3705 0299 0162 2728 15
BIC/SWIFT: COKS DE 33



Claudia Hannig
1. Vositzende im Verein NiemandsHunde e.V.
Vereinssitz: Gustav Mahler Straße 4, 50170 Kerpen
Tel.: 0 22 73 – 5 75 71 Fax: 0 22 73 – 95 31 56

Besuchen Sie uns im Internet unter: www.niemandshunde.de

Der Verein NiemandsHunde e.V. ist als gemeinnützig anerkannt,
eingetragen im Vereinsregister Kerpen. Ihre Spende ist steuerlich
absetzbar. NiemandsHunde e.V. ist nach §11 TschG zugelassen.

Für meinen “kleinen” Prinzen…

geschrieben in Sindri am 17 Oktober 2007 - 18:52 Uhr

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Das Versprechen…

Ich will wachen…
wenn Du müde bist…
Ich will erinnern…
wenn Du vergisst…
Ich will schweigen…
wenn Du Recht hast…
Ich will sprechen…
wenn Du irrst…
Ich will vorangehen…
wenn Du zögerst…
Ich will stark sein…
wenn Du versagst…
Ich will gehen…
wenn Du allein sein musst…
Ich werde aber immer da sein…
wenn Du mich brauchst…

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(Christa Alden)

Durch des Wesens Nähe

geschrieben in Poemas, Ángel am 15 Oktober 2007 - 8:08 Uhr


Hier ein paar eigene Zeilen von mir an Angel…
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Durch des Wesens Nähe

Die Luft ist trocken, leer und kalt.
Unter meiner Haut brennt es stark.
Mein lauter Schrei dringt tief ins Mark,
meine Lippen bieten Einhalt.

Gedanken hämmern eindringlich
auf alte, verbrannte Erde.
So lange bis ich weich werde
Und nicht weiß, was ist wirklich?

Ich renne zu schnell und zu weit,
verirr mich in dunklen Ecken.
Will mich im Schwarzen verstecken,
damit mir jemand das Licht zeigt.

Doch ich sehe keine Farben.
Ich sehe nur noch schwarz und weiß,
fühle nah und fern, kalt und heiß,
fühle alte, dicke Narben.

Zu schwarz und weiß kommt dann das Blut.
Will meine Haut ganz durchschlitzen
Die Hülle kann nichts mehr schützen,
der Schmerz befreit, der Schmerz tut gut.

Ich bin am Schweigen und Schreien.
Ich fang an, mich zu hassen,
sehe die Sterne verblassen.
Da kommt es, mich zu befreien.

Das Wesen zeigt mir mein Lächeln.
Zeigt, dass meine Augen funkeln.
Es entreißt mich aus dem Dunkeln,
bei ihm darf ich endlich schwächeln.

Es sagt, ich sei engelsähnlich.
Sagt, ich hätte allein die Macht,
zeigt mir die ganze Farbenpracht.
Frische und Klarheit durchströmt mich.

Die Luft ist trocken, leer und kalt.

Unter meiner Haut brennt es stark.

Wesens Nähe umhüllt mich zart,

gibt mir Ruhe und gibt mir Halt.

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liebe grüsse, seemann